Website Aus trinational wird global
Artikelaktionen

ALUMNI-Karriere - aus trinational wird global


erstellt von B zuletzt verändert: 21.09.2011 13:16 FHNW Newsletter Technik
— abgelegt unter: , , ,

Ein FHNW-Studium öffnet Türen rund um den Globus, so auch für Christoph Scheidiger. Nach Abschluss des Elektrotechnik-trinational-Studiums an der FHNW - mit Praktika in Indien und Peru - studiert er seit Mitte August in einem Master-Programm an der renommierten University of Illinois at Urbana Champaign (UIUC) in den USA.

Das Studium Elektrotechnik trinational der FHNW ist keine 'gewöhnliche' Ausbildung. Information and Communication Systems trinational (ICS)-Studierende absolvieren je ein Jahr in den bestehenden Studiengängen der Partnerschulen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Dazu Christoph Scheidiger: "In den drei Jahren habe ich an drei Hochschulen studiert, in fünf Ländern gewohnt, drei Sprachen intensiv angewandt und drei Arbeitgeber kennengelernt."

Scheidiger usa

An der UIUC wird in internationalen Teams geforscht: Christoph Scheidiger mit seinen Kommilitoninnen aus Südkorea und USA im Electrical and Computer Engineering Departement.

Unterstützung durch Alumni-Netzwerk der FHNW

Speziell für den Studiengang ICS ist, dass auch ein Praktikum gemacht werden muss. Dazu zog es ihn nach Asien und Südamerika: Mit Unterstützung der Alumni Technik FHNW absolvierte er ein Praktikum bei ABB in Bangalore, Indien. Ein weiteres Praktikum konnte er über IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience) an einem Forschungsinstitut in Peru machen. Für Christoph Scheidiger lag der Hauptgewinn im Kennenlernen der fremden Kulturen: "Nebst der täglichen Arbeit in einem fremden Umfeld lernte ich, warum man in Indien das scharfe Essen mit der rechten Hand verzehrt oder warum in Peru viele Häuser nie fertig gebaut werden."

Masterstudium in den USA

Das Bachelor-Studium schloss er mit einer Thesis für das Paul Scherrer Institut ab. Bald wurde für ihn klar, dass er einen Master im Ausland anhängen wollte: "Ich bewarb mich an Universitäten in den USA und in China. Schliesslich fiel meine Wahl auf die University of Illinois at Urbana Champaign (UIUC). Die Schule ist bekannt für ihr sehr gut eingestuftes, forschungsorientiertes Elektrotechnik-Masterprogramm."

Zühlke-Auslandstipendium als Chance

Von einem Professor der UIUC mit Spezialisierung in Sprachverarbeitung erhielt Christoph Scheidiger das Angebot einer Forschungsassistenz im Rahmen eines Teilzeitpensums. Gleichzeitig bewarb er sich auch für ein Auslandstipendium der Schweizer Firma Zühlke Engineering: "Ich hatte das Glück, dass ich zum diesjährigen Gewinner des Auslandstipendiums ernannt wurde. Nur dank diesen finanziellen Hilfen ist für mich ein Studium in den USA überhaupt möglich."

Amerikanische Dimensionen - die neue Herausforderung

Er hat seinen Entscheid nicht bereut: "Gelegentlich bin ich zwar noch von den amerikanischen Dimensionen überfordert - die UIUC hat nicht nur 40'000 Studenten, sondern sogar einen eigenen Flughafen! Die spannende Arbeit in der Forschungsgruppe und die herausfordernden Vorlesungen geben mir jedoch die Gewissheit, am richtigen Ort zu sein. Gleich wie an der FHNW gilt auch hier: Unterstützung und grossartige Möglichkeiten für engagierte Studenten gibt es zuhauf. So bin ich zuversichtlich während diesem voraussichtlich zweijährigen Master maximal profitieren zu können."

Kontakt und weitere Informationen

<< >>