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Workshops/Referate

Die folgenden zehn Workshops finden jeweils bei allen Workshop-Durchführungen statt. Bei geringer Anzahl an Anmeldungen für einen Workshop kann dieser eventuell auch nur ein- oder zweimal durchgeführt werden. Wir bitten Sie, bei der Anmeldung fünf Workshops – nach Priorität geordnet – anzugeben. Wir werden versuchen, Sie in die drei Workshops mit der höchsten Priorität einzuteilen.

Referat 1      
Dauer 30'     




Inhalt              





Ziele

Kinder- und Jugendförderung und der Planungszyklus

  • Fabienne Plattner (Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde Binningen) (20 min.)
  • Roger Kirchhofer zum Planungszyklus (10 min.)

 

Im Rahmen des ersten Referats wird ein Überblick über die kommunale Kinder- und Jugendförderung, deren Zielsetzung, Akteure und Aufgabenbereiche gegeben.

In einem zweiten Teil wird den Teilnehmenden als Orientierungsmodell ein"Planungszyklus zur Gestaltung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung"
vorgestellt (siehe Abbildung unten. Das Orientierungsmodell dient als thematische Einführung und Verortung der Workshops im Gesamtprogramm.


Die Teilnehmenden kennen die verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Bereich der Kinder- und Jugendförderung und deren Auftrag und Zielsetzungen. Die Teilnehmenden können vor dem Hintergrund eines Planungszyklus die eigenen Aufgaben und Zuständigkeiten verorten.

Referat 2

Dauer 45'


Inhalt









Ziele

Lebenswelten und Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen heute

  • Dr. phil. Rahel Heeg, IKJ HSA FHNW

 

Die Lebensbedingungen und Lebensweisen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz sind gegenwärtig einem starken Wandel unterzogen. Gesellschaftliche Entwicklungen wie Ökonomisierungsprozesse, die Durchdringung der Alltagswelt mit neuen Medien und die zunehmende soziale Ungleichheit betreffen Heranwachsende oft in besonderem Masse.

Die Lebensgestaltung von Kindern und Jugendlichen findet allerdings immer auch stark in Auseinandersetzung mit dem unmittelbaren Lebensraum statt: Familie, Schule, Freundesgruppen und Gemeinde. Das Referat geht der Frage nach, wie sich die Lebensbedingungen und Lebensweisen von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters in der Schweiz aktuell darstellen und wie diese von Kindern und Jugendlichen aktiv mitgestaltet werden können. Ausgehend davon soll diskutiert werden, welche aktuellen Entwicklungen besondere Aufmerksamkeit erfordern.  


Die Teilnehmenden kennen aktuelle Lebenslagen, Herausforderungen und Themen der heutigen Kindheit und Jugend und haben Kenntnis zu deren Relevanz für die Kinder- und Jugendförderung. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden Wissen über heutige Aufwachsbedingungen und aktuelle Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen erhalten.

Das Referat nimmt dabei auch Bezug auf die Rolle strategischer Planungen und Aufträge auf Gemeindeebene und involvierter Akteurinnen und Akteure

Moderation Julia Gerodetti

Workshop 1                           Leitung                        

 

 


Inhalt

Wie organisiert man die Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde?

  • Marcus Casutt, Geschäftsleitung des Dachverbandes Offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ)
  • Roland Rüegg: Kinder- und Jugendbeauftragter Gemeinde Egg; Präsident okaj zürich, kantonale Kinder- und Jugendförderung


Die Teilnehmenden setzen sich mit den folgenden Fragen auseinander: Wie kann die Kinder- und Jugendförderung in einer Gemeinde organsiert werden? Wer übernimmt welche Aufgaben? Welche Rolle kann die Offene Kinder- und Jugendarbeit dabei übernehmen? Wie kann sich eine Offene Kinder- und Jugendarbeitsstelle zu einer Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung weiterentwickeln? Was sind die Herausforderungen und Stolpersteine? Was sind die Chancen? Welchen Nutzen hat die Politik und die Verwaltung von einem solchen Modell?

Workshop 2

Leitung



Inhalt 
        

Kinder- und Jugendverbandsarbeit in der Gemeinde

  • Remo Meister, soziokultureller Animator, Gemeinderat, Fachstelle Jugend und junge Erwachsene Landeskirche Aargau

Die Teilnehmenden des Workshops setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche Aufgaben übernimmt die Kinder- und Jugendverbandsarbeit im Gemeinwesen? Welchen Nutzen bringen sie? Welche kommunalen Rahmenbedingungen benötigt die Kinder- und Jugendverbandsarbeit? Was sind aussagekräftige Argumente zur Legitimierung von Kinder- und Jugendverbandsarbeit?

Workshop 3

Leitung        




Inhalt

Bedürfnisermittlung in der Kinder- und Jugendförderung

  • Martina Gerngross, MA in Community Development (M.C.D.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Kinder- und Jugendhilfe HSA FHNW

Welche Bedürfnisse und Anliegen haben Kinder und Jugendliche an die Freizeitgestaltung und die Angebote der Kinder- und Jugendförderung? Wie lassen sich in einer Gemeinde diese Bedarfe in der Kinder- und Jugendförderung bestimmen? Der Workshop greift diese Fragen auf und diskutiert gemeinsam mit den Teilnehmenden vor allem methodische Ansätze und Verfahren von Bedarfsabklärungen.

Workshop 4

Leitung        


Inhalt

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde

  • Anne Wegmüller, Co-Leiterin der Fachstelle SpielRaum Bern


Die Teilnehmenden setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Warum ist Kinder- und Jugendbeteiligung wichtig? Was ist der Mehrwert für die Gemeinden, was für die Kinder und Jugendlichen? Wie können Kinder und Jugendliche bei Themen und Anliegen, die sie konkret betreffen, einbezogen werden? Welche verschiedenen Methoden und Ansätze gibt es hierbei?

Workshop 5


Leitung      



Inhalt
 

Strategie- und Konzeptentwicklung in der kommunalen Kinder- und Jugendförderung

  • Manuel Fuchs, M.A. Soziale Arbeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut Kinder- und Jugendhilfe HSA FHNW

Die Teilnehmenden setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche politischen Steuerungsinstrumente gibt im Bereich der Kinder- und Jugendförderung (z.B. Kinder- und Jugendleitbilder, -konzepte) und wie werden diese entwickelt? Wie und wann werden relevante Akteurinnen und Akteure in die Entwicklung dieser Instrumente beteiligt?
Workshop 6

Leitung 



Inhalt      

Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG)

  • Regula Brügger Häring, Fachspezialistin im Bereich Kinder- und Jugendfragen KJ des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV

Die Teilnehmenden setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche Fördermöglichkeiten bietet das Kinder- und Jugendfördergesetz (KJFG) für Gemeinden? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Welche Tipps und Erfahrungen helfen dabei? Was gibt es für Beispiele von geförderten Projekten?
Workshop 7


Leitung        





Inhalt

Zusammenarbeit  zwischen Verwaltung und Politik in der Kinder- und Jugendförderung

  • Livia Lustenberger, Leiterin Kind Jugend Familie der Stadt Zofingen
  • Dominik Gresch, Stadtrat Ressort Bildung und Soziales der Stadt Zofingen

Die Teilnehmenden des Workshops setzen sich mit folgenden Fragen auseinander:  Was sind die Erfolgsfaktoren für eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik in der Kinder- und Jugendförderung? Wo liegen die Stolpersteine? Wie können strategische und operative Prozesse aufeinander abgestimmt werden?
Welche Rolle hat eine Kinder- und Jugendkommission? Wie gelingt der Schritt vom Konzept zur Umsetzung?
Workshop 8

Leitung 






Inhalt       

Kommunikation, Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit und Agendasetting

  • Bernadette Wüthrich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement HSA FHNW
  • Roger Kirchhofer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement HSA FHNW

Die Teilnehmenden beschäftigen sich in diesem Workshop mit den folgenden Fragestellungen: Wie kann ich handlungsauslösende Entscheide erwirken? Wie kann ich Kinder- und Jugendförderung zum Thema machen?

Personen, die auf strategischer Ebene für die Kinder- und Jugendförderung in einer Kommune zuständig sind (z.B. JUKO-Mitglieder), können auf Entscheidungen über Aspekte der Kinder- und Jugendförderung Einfluss nehmen. Dabei sind vor allem zwei Themen von Bedeutung:

A) Kommunikation, Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit

B) Wirkungsvolles Agendasetting in der Kinder- und Jugendförderung
Workshop

Leitung        


Inhalt

Verschiedene Trägerschaftsmodelle der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

  • Martin Ineichen von der inplus gmbh

Die erfolgreiche Umsetzung Offener Kinder- und Jugendarbeit ist massgeblich vom passenden Trägerschaftsmodell abhängig. Ausgehend von konkreten Beispielen aus der Praxis werden die hinderlichen und förderlichen Aspekte der verschiedenen Modelle, Finanzierungs- und Zusammenarbeitsformen aufgezeigt und diskutiert.
Workshop 10


Leitung 
       







Inhalt

Controlling und Berichtswesen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit dem "Quali-Tool" des DOJ

  • Alexandra La Mantia, Projektleitern bei Interface Politikstudien Forschung Beratung, Luzern
  • Roger Häfeli, Bereichsleitung Freizeit und Partizipation  der Abteilung Kinder Jugend Familie in der Stadt Luzern

Controlling in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bedeutet, systematisch Informationen zur Planung, Steuerung, Koordination und Kontrolle zu beschaffen. Die Berichterstattung ist dabei ein zentrales Element des Controllings. Wie können die Leistungen und die damit beabsichtigten Wirkungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wirkungsketten dargestellt werden? Wie kann darauf aufbauend eine Selbst- oder Fremdevaluation geplant und umgesetzt werden? Das Quali-Tool des DOJ ist ein Qualitätsinstrument, das Auftraggebende (Gemeinde) und Fachpersonal der Offenen Kinder- und Jugendarbeit dabei unterstützen soll, Fragen der Qualitätsentwicklung und der Rechenschaftslegung im Dialog miteinander zu klären und entsprechende Aktivitäten umzusetzen.

Kreislaufmodell

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Tabelle