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Workshops

Die folgenden zehn Workshops finden jeweils bei allen Workshop-Durchführungen statt. Bei geringer Anzahl an Anmeldungen für einen Workshop kann dieser eventuell auch nur ein- oder zweimal durchgeführt werden. Wir bitten Sie, bei der Anmeldung fünf Workshops – nach Priorität geordnet – anzugeben. Wir werden versuchen, Sie in die drei Workshops mit der höchsten Priorität einzuteilen.

Workshop 1                                                   

Aufgaben der Kinder- und Jugendförderung in Gemeinden
Andrea Faeh, M.A. Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendkoordinatorin,
Amt für Soziales Kanton St. Gallen, Mitglied der Konferenz der kantonalen Beauftragten für Kinder- und Jugendförderung (KKJF)
Was sind wichtige Aufgaben in der Kinder- und Jugendförderung?
Wer übernimmt diese? Dabei werden unterschiedliche gegenwärtige Erscheinungsformen der Kinder- und Jugendförderung auf Gemeindeebene vorgestellt.

Workshop 2

Bedeutung und Nutzen von verbandlicher und Offener Kinder- und
Jugendarbeit in der Gemeinde
Livia Lustenberger, Soziokulturelle Animatorin FH, Leiterin Abteilung Kind
Jugend Familie Zofingen, Vorstand Dachverband Offene Kinder- und
Jugendarbeit Schweiz (DOJ)

Sonja Preisig, lic. phil. Sozialanthropologin, Projektleiterin Voilà und Varietà, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV)
Die Teilnehmenden setzen sich mit folgenden Fragen auseinander: Welche Aufgaben übernehmen die verbandliche und Offene Kinder- und Jugendarbeit
im Gemeinwesen? Welchen Nutzen bringen sie? Welche kommunalen Rahmenbedingungen benötigen die beiden Formen von Kinder- und
Jugendarbeit?

Workshop 3

Bedürfnisermittlung in der Kinder- und Jugendförderung
Julia Gerodetti, M.A. Soziale Arbeit, Institut Kinder- und Jugendhilfe IKJ,
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Welche Bedürfnisse und Anliegen haben Kinder und Jugendliche an die Freizeitgestaltung und die Angebote der Kinder- und Jugendförderung?
Mit welchen Methoden lassen sich in einer Gemeinde Bedürfnisse von Kindern
und Jugendlichen erfassen?

Workshop 4

Kommunale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde
Magdalene Schmid, Dipl.-Päd., Institut Kinder- und Jugendhilfe IKJ,
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Warum, wozu, bei was und wie? In diesem Workshop geht es um Begründungen und Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung in Gemeinden sowie um exemplarische Einblicke und die Diskussion gelungener Partizipationsprojekte.

Workshop 5 Strategie- und Konzeptentwicklung in der kommunalen Kinder- und Jugendförderung
Manuel Fuchs, M.A. Soziale Arbeit, Institut Kinder- und Jugendhilfe IKJ,
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Welche politischen Steuerungsinstrumente gibt es im Bereich der Kinder- und Jugendförderung (z.B. Kinder- und Jugendleitbilder, -konzepte) und wie werden diese entwickelt? Wie und wann werden relevante Akteurinnen und
Akteure bei der Entwicklung dieser Instrumente beteiligt?
Workshop 6 Vernetzung und Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendförderung
Roland Rüegg, Kinder- und Jugendbeauftragter Egg, Präsident okaj zürich, Kantonale Kinder- und Jugendförderung
Wie gestalten wir ressourcenorientierte Vernetzung in der Gemeinde? Welche Trampoline und Stolpersteine gibt es? Welchen Nutzen haben die Gemeinden
sowie die Kinder und Jugendlichen davon?
Workshop 7 Einflussnahme, Lobbyarbeit und Agendasetting in der Kinder- und Jugendförderung
Bernadette Wüthrich, lic. phil., Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement ICSO, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Attila Mangold, Dozent, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Wie können sich strategisch tätige Personen in der Kinder- und Jugendför-
derung in politische Prozesse einbringen? Welche Kanäle stehen ihnen zur Verfügung und welchen Nutzen bringen diese Kanäle? Wie können politische Entscheidungsprozesse aktiv mitgestaltet werden?
Workshop 8 Verschiedene Trägerschaftsmodelle Offener Kinder- und Jugendarbeit
Arsène Perroud, Beratung & Entwicklung in Offener Jugendarbeit und Soziokultureller Animation, Geschäftsführer Verein für Jugend und Freizeit
Die erfolgreiche Umsetzung Offener Kinder- und Jugendarbeit ist massgeblich
vom richtigen Trägerschaftsmodell abhängig. Ausgehend von konkreten
Beispielen aus der Praxis, werden die hinderlichen und förderlichen Aspekte der verschiedenen Modelle, Finanzierungs- und Zusammenarbeitsformen aufgezeigt und diskutiert.
Workshop 9 Ein Qualitätsinstrument für die Offene Kinder- und Jugendarbeit
Elena Konstantinidis, M.A. Soziale Arbeit, Geschäftsführerin Dachverband
Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ)
Alexandra La Mantia, BSc Soziale Arbeit, DAS Evaluation, MAS Gemeinde-,
Stadt- und Regionalentwicklung, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Interface
Politikstudien Forschung Beratung GmbH, Luzern
Wie können die Leistungen und die damit beabsichtigten Wirkungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wirkungsketten dargestellt werden? Wie kann darauf aufbauend eine Selbst- oder Fremdevaluation geplant und umgesetzt werden? Der DOJ hat für diese Fragen ein Qualitätsinstrument entwickelt, welches im Workshop vorgestellt wird.
Workshop 10 Controlling und Berichterstattung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Ruth Feller-Länzlinger, lic. phil. I, Leiterin des Bereichs Bildung und Familie bei Interface Politikstudien Forschung Beratung GmbH, Luzern
Roger Häfeli, Bereichsleitung Freizeit und Partizipation der Abteilung Kinder
Jugend Familie der Stadt Luzern

Controlling bedeutet, systematisch Informationen zur Planung, Steuerung,
Koordination und Kontrolle der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu beschaffen. Die Berichterstattung ist dabei ein zentrales Element des Controllings. Das Controlling soll der Leitung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit dazu dienen,
die Wirkung der Angebote sowohl qualitativ als auch quantitativ zu überprüfen. Anhand des Beispiels der Stadt Luzern wird aufgezeigt, wie dies auch in einem übergeordneten Kontext gelingen kann.