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Workshop 13

Barrierefreies Nachtleben - Soziale Teilhabe ermöglichen

Salomé Cvirka, Léonie Haas, Florian Hasler, Joëlle Moser: Studierenden-Projektteam, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Nora Hunziker
: Projekt-Auftraggeberin, Kollektiv Dachstock der Reitschule Bern
Prof. Carlo Fabian
: Dozent, Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Um eine möglichst vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, darf das kulturelle Nachtleben nicht vergessen werden, was aber in der Praxis oft die Realität ist.

Im Auftrag des Kollektivs Dachstock der Reitschule in Bern hat eine Gruppe Studierender der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW das Projekt «Barrierefreies Nachtleben – Soziale Teilhabe ermöglichen» umgesetzt. Im Fokus stand die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Ziel des Projekts war es entsprechende Handlungsempfehlungen zu Händen des Dachstocks zu entwickeln. Basis dazu waren die Analyse der aktuellen Gegebenheiten im und um den Dachstock, eine Sozialraumanalyse sowie Interviews mit Expertinnen/Experten und Beteiligten im Kollektiv. Zudem wurde in Anlehnung an die partizipative Forschung mit Personen mit einer Behinderung (Co-Forschende) eng zusammengearbeitet.

Der Workshop am Praxisforum setzt sich mit der Frage auseinander, welche Massnahmen umgesetzt und welche Diskurse geführt werden müssen, um die Niederschwelligkeit und die Zugänglichkeit zu kulturellen Angeboten des Nachtlebens für Menschen mit Behinderung zu erhöhen.

Die Teilnehmenden im Workshop diskutieren nach einer kurzen Präsentation des Projekts welche Chancen aber auch Gefahren durch eine stetige Erweiterung der Normalität durch soziale Teilhabe entstehen und welche alternativen Handlungsmöglichkeiten eine professionelle Soziale Arbeit dazu diskutieren und bieten muss. Weitere Fragen sind: Wo kann der Fokus Barrierefreiheit weitere Problematiken hervorbringen? Inwiefern arbeiten wir durch Barrierefreiheit an einer erweiterten Normalität, welche wiederum andere Menschen ausgrenzt? Wie müssten eine Gesellschaft und auch ein Diskurs der Sozialen Arbeit aussehen und welche Ziele soll ein solcher verfolgen?