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Workshop 10

Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit: Welche Kompetenzen braucht es?

Simon Süsstrunk, MA, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut Soziale Arbeit und Gesundheit, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Schätzungen zur Arbeitsmarktsituation der Professionellen der Sozialen Arbeit zeigen, dass von diesen rund 20 bis 25 Prozent im gesundheitsbezogenen Kontext tätig sind. Ob im Spital, einer psychiatrischen Tagesklinik oder im Suchtbereich, es stellen sich den Sozialarbeitenden nicht selten komplexe Fallsituationen, mit häufig mehrfachbelasteten Klient*innen. Auf der Grundlage eines biopsychosozialen Gesundheitsverständnisses sind die Sozialarbeitenden in diesen Bereichen für die soziale Dimension von Gesundheit und Krankheit zuständig. Im Zentrum stehen Menschen, die behandlungsbedürftige, gesundheitliche Beeinträchtigungen haben.

Im Workshop sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Über welche fachlichen Kompetenzen sollten die Sozialarbeitenden verfügen, um solche Fallsituationen adäquat bearbeiten zu können? Welche Kompetenzen bringen sie aus dem Studium mit, welche werden über spezifische Weiterbildung erworben? Könnte eine «Fachsozialarbeit» die fehlenden bzw. notwendigen fachlichen Skills für die «gesundheitsbezogene Soziale Arbeit» oder die «Klinische Sozialarbeit» im Studium spezifischer anbieten und so die Professionalisierung weiter vorantreiben?