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Veranstaltungen

Grenzen der Gastfreundschaft - Die Bootsflüchtlinge von Lampedusa und die europäische Frage

Lampedusa ist zum zentralen Symbol undokumentierter Mobilität im Mittelmeer und der europäischen Grenzen der Gastfreundschaft geworden. In einer Studie hat Heidrun Friese historische Semantiken der Gastfreundschaft und Perspektiven der Kulturwissenschaft sowie der Philosophie mit den Praktiken der Aufnahme von Bootsflüchtlingen konfrontiert. Deutlich wird, dass Mobilität, die Deklaration des permanenten Ausnahmezustands und die Migrationsindustrie einen transnationalen politischen Raum schaffen, in dem sich Interessen, Dissens und Partizipation artikulieren.

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Ort
Hochschule für Soziale Arbeit, Basel, Thiersteinerallee 57, Aula im 2. OG/125

Referentin
Heidrun Friese ist Professorin für Interkulturelle Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen (kulturelle) Identitäten, Erinnerungskulturen, postkoloniale Perspektiven, transnationale Praktiken, digitale Anthropologie und Mittelmeerforschung.

In Kooperation mit der Kommission Soziale Arbeit und Migration der Schweizer Gesellschaft für Soziale Arbeit SGSA und im Rahmen des 5. Workshops der AG Migration.

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Geisen, Institut Integration und Partizipation,