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Geschichtsdidaktik empirisch 20: Geschichtsdidaktisch intervenieren

Wissenschaftliche Tagung, 10. und 11. September 2020, Basel

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(Foto: Tribulchay (Wikimedia Commons), CC BY-SA 3.0)

 

Der Call for Papers wird bis zum 15. Dezember 2019 verlängert.

Geschichtsdidaktik beschäftigt sich mit der Frage, wie Lehr-Lern-Prozesse in Schulen, Hochschulen und ausserschulischen Orten gestaltet werden können, damit Lernende vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (z. B. Migration, Inklusion, Digitalisierung, politische Polarisierungen), historisch denken lernen, um gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Auf der Tagung Geschichtsdidaktik empirisch 20 soll ein breiter Überblick und wissenschaftlicher Austausch zu Ideen, Erfolgen und Grenzen geschichtsdidaktischer Interventionen in schulischen und ausserschulischen Lehr-Lern-Prozessen ermöglicht werden. Der Begriff der Intervention wird dabei breit gefasst und umfasst Interventionsmassnahmen mit Schüler*innen als auch bei (angehenden) Geschichtslehrpersonen und weiteren professionellen Geschichtsvermittler*innen. Für die Tagung sind vier Keynotes geplant, in denen die theoretischen Voraussetzungen, normativen Zulässigkeiten, empirischen Erhebungsmöglichkeiten und pragmatischen Gestaltungen von Interventionen in Geschichte thematisiert werden. Weiterhin sollen mehrere Panels stattfinden, in denen die Möglichkeit besteht, geschichtsdidaktische Ideen und Studien zu Einflussmassnahmen in unterschiedlichen institutionellen Kontexten (Schulen, Hochschulen, ausserschulische Orte) vorzustellen. Ausserdem sind einzelne oder mehrere Sektionen vorgesehen, in denen Beiträge, die über den skizzierten Rahmen hinausgehen, ihren Platz haben. Vor der eigentlichen Tagung besteht die Möglichkeit, an Workshops zu methodologischen Fragen der empirischen Geschichtsdidaktik teilzunehmen. Die Ausgestaltung soll sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden richten und wird nach Sichtung der Anfragen bekanntgegeben.

Das Tagungsprogramm wird Präsentationen in folgenden Themenfeldern aufnehmen:

  • Ideen und Befunde zu Interventionsmassnahmen mit Schüler*innen in der Schule und an ausserschulischen Lernorten

  • Ideen und Befunde zu Interventionsmassnahmen mit (angehenden) Lehrpersonen in Hochschule und Weiterbildung, sowie zu Professionalisierungsmassnahmen im Feld der schulischen und ausserschulischen Geschichtsvermittlung

  • Ausserdem sind weitere Eingaben von Studien zu Aspekten historischen Denkens, zur Professionalisierung von Lehrpersonen, zur ausserschulische Geschichtsvermittlung und Geschichtskultur willkommen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers (verlängert bis zum 15. Dezember 2019).