FHNW - Digitale Transformation

Digitale Transformation

  

„Der sich anbahnende digitale Wandel wird als grösste Veränderung seit der industriellen Revolution bewertet. Um ihn nachvollziehen zu können, fragen viele Unternehmen nach transparenten, schlüssigen und pragmatischen Konzepten.“[1]

Vom Trend zum integralen Aspekt moderner Geschäftsmodelle – Anpassung, Innovation, Mobiles Arbeiten, Virtual Reality, Big Data, Internet of Things und Cloud Services sind Schlagwörter rund um die Digitale Transformation. Doch was steckt dahinter?

Gesellschaftlicher und technischer Wandel

Digitale Transformation ist der Prozess eines gesellschaftlichen und technischen Wandels, der alle Lebensbereiche von der Kommunikation über unsere Arbeit bis hin zur Wirtschaft als Ganzes betrifft. Digitale Transformation verknüpft nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern generiert darüber hinaus neue Arten Informationen zu sammeln und neue Handlungsmöglichkeiten.[2]

Aus technischer Sicht wird diese Transformation durch neue Informations- und Kommunikationstechniken sowie stärkere Computer und Netzinfrastrukturen vorangetrieben. Zu den neueren technischen Entwicklungen gehören laut SECO «Cloud Computing, Mobile Computing, Big Data und Internet der Dinge».[3] Diese Innovationen führen zu neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen.

Chancen und Risiken

Digitale Transformation ist ein Wandel, der viele Chancen, aber auch Risiken birgt. Zu den Chancen zählt z.B. ein breiteres Angebot und damit mehr Marktmacht für den Konsumenten durch E-Commerce. Für Arbeitnehmer bedeutet Digitalisierung mehr räumliche und zeitliche Flexibilität beim Arbeiten. Die Industrie hat die Möglichkeit ihre Prozesse und Produktion zu optimieren. Zu den Risiken gehören z.B. die Sicherstellung des Datenschutzes, die Auflösung zwischen Arbeits- und Privatleben oder ein Machtgefälle durch überlegenes Daten-Knowhow einiger wenigen.[4]

In anderen Worten, die Digitale Transformation ist eine ganzheitliche Betrachtung und Neuaktivierung der Werte und Ressourcen des Unternehmens mit einer nachhaltigeren Wertschöpfung, fokussierter Kundenorientierung und verstärkten Prozessoptimierung, welche die Konzepte, Systeme, Plattformen und Kanäle der Digitalisierung erfolgreich einsetzt.



[1] Schwaferts, Dino (2016). Reif für den digitalen Wandel. UnternehmerZeitung, 12, 27.

[2] BMWi (2015). Industrie 4.0 und Digitale Wirtschaft – Impulse für Wachstum, Beschäftigung und Innovation. Berlin: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 3.

[3] SECO (2017). Bericht über die zentralen Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft. Bericht des Bundesrats vom 11. Januar 2017. Bern: Staatssekretariat für Wirtschaft,14.

[4] BMWi (2015), 3.