Studierende bringen nationale Mobilitäts-App in Fahrt

Studierende der Betriebsökonomie im 5. Semester haben die PostAuto Schweiz AG bei der Evaluation einer Mobilitäts-App unterstützt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wird die App dieses Jahr landesweit lanciert.

Bereits am Projektforum 2016 in Basel wurde die Projektgruppe für ihre Arbeit ausgezeichnet. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts blicken die Studierenden auf ihre gewonnenen Erfahrungen zurück.

Das Projekt

Die Mobilitäts-App “NordwestMobil” der PostAuto Schweiz AG soll im Herbst 2017 nach einer regionalen Testphase schweizweit lanciert werden. Um das App-Erlebnis der Nutzer zu optimieren, wurde eine Projektgruppe bestehend aus Studierenden der Hochschule für Wirtschaft FHNW mit der Marktforschung beauftragt.

Dazu wertete das fünfköpfige Projektteam rund 600 Userbefragungen aus. Aus den Ergebnissen leiteten die Studierenden Vorschläge ab, um welche Funktionen die “NordwestMobil”-App erweitert werden kann, um den Usern beim nationalen Release ein optimales Produkt zu präsentieren.

Die Studierenden konnten sich von Beginn weg für das Projekt begeistern. “Die Mobilitäts-App bedient ein aktuelles Thema und ist ein Angebot, das ich selber auch nutzen würde” sagt Marcel Sacino. Für zusätzliche Motivation sorgte der Umstand, dass die Studierenden stark in das Gesamtprojekt integriert waren. Schon beim Kick-Off-Meeting entwickelte sich ein offener und angenehmer Umgang, der sich über die gesamte Dauer des Projekts durchzog. Lindijan Alijoski, Projektleiter der Studierendengruppe, erinnert sich: “Bei unserer Abschlusspräsentation war das gesamte Projektteam der PostAuto Schweiz AG anwesend. So eine Wertschätzung ist nicht selbstverständlich.”


In verdienter Siegespose: Die Studierenden können auf ein erfolgreiches Projekt zurückblicken. Von links nach rechts: Lindijan Alijoski, Marcel Sacino, Rafael Müller, Nico Waldmeier, Kevin Metz (Foto: Maja Gerber).

Die Projektgruppe

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg des Projekts war der starke Zusammenhalt und das Engagement des Studierendenteams. Anders wäre es kaum möglich gewesen, die Deadlines einzuhalten und die Erwartungen der Auftraggeber nicht nur zu erfüllen, sondern in manchen Bereichen sogar zu übertreffen. Dazu brauchte es aber manchmal einen Projektleiter, der auch laut werden konnte, wenn es die Situation erforderte. “Das war nicht immer lustig.”, sagt Lindijan “Aber ein Projektleiter muss eben auch zielorientiert sein. In diese Rolle musste ich erst hineinwachsen.” So konnten die Studierenden gemeinsam auch kleinere Stolpersteine überwinden, etwa wenn das Statistikprogramm seine Geheimnisse mitunter stundenlang nicht preisgeben wollte.

Den erfolgreichen Abschluss des Projekts feierten die Studierenden mit einem gemeinsamen Abendessen, das sie mit dem Preisgeld vom Projektforum 2016 finanzierten. Das ist auch ein Zeugnis für die positive Gruppendynamik, die sich im Verlauf des Projekts entwickelte.

Die Erfahrungen

In einem Projekt, das direkt aus der Wirtschaft kommt und hohen Anforderungen entsprechen muss, konnten die Studierenden viel Erfahrung sammeln. Für Marcel stechen die Aspekte der Gruppendynamik und der Organisation hervor. Lindijan konnte viel über Zeitmanagement lernen: “Die gemeinsam definierten Meilensteine sind enorm wichtig, nicht nur für die eigentliche Projektarbeit, sondern auch für die Kommunikation mit den Auftraggebern. So sind alle immer über den aktuellen Stand informiert.” Solche praxisnahen Erkenntnisse machen die Studierendenprojekte zu einem wichtigen Bestandteil der Ausbildung, die unsere Studierenden ideal für die Berufswelt vorbereiten.

Weitere Informationen:

Studierendenprojekte der Hochschule für Wirtschaft FHNW 

Website von NordwestMobil

Kontakt:

Lindijan Alijoski

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