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FAQ Partnerschulen

1.   Details zum Anmeldeverfahren

Können Studierende Prioritäten angeben für eine Zuteilung?

Studierende bewerben sich allgemein für die Partnerschulen. Bei der Bewerbung können sie eine Schule als Wunsch angeben. Wer individuell schon Vorabsprachen mit einer Schule getroffen hat, z.B. weil er/sie schon da gearbeitet hat, vermerkt dies entsprechend. Die Zuteilung erfolgt in einer ersten Phase durch die Berufspraktischen Studien. Nach Möglichkeit werden Wünsche berücksichtigt, eine Garantie gibt es nicht.

Welche Reihenfolge gilt bei Zusagen und Absagen, wann sind diese definitiv?

Die Koordinierenden (und Rektorate) erhalten Ende Mai von den Berufspraktischen Studien die zugeteilten Bewerbungen. Diese werden an der Schule von den Fachschaften gesichtet. Wenn Schulen eine Begegnung zwischen Praxislehrperson und Studierenden organisieren wollen, geschieht das kurzfristig. Mitte Juni werden die Bewerbungen definitiv zugeteilt und anschliessend die Studierenden informiert. Falls sich herausstellen sollte, dass wider Erwarten eine Zusammenarbeit schwierig würde, kann über die Leitung Berufspraktische Studien die Zusage storniert werden. Das sollte aber die Ausnahme und nicht die Regel sein. Absolut verbindlich ist die Zusage mit dem Unterschreiben der Partnerschul- resp. Ausbildungsvereinbarung.

Was geschieht, wenn Studierende keinen Praxisplatz mit ihrer Fächerkombination an einer Partnerschule finden?

Sobald die Praxisplätze an den Partnerschulen belegt sind (im Juni) und Studierende keinen Platz gefunden haben, werden Studierende, die keinen Platz erhalten haben, von den Berufspraktischen Studien angeschrieben. Die Berufspraktischen Studien suchen dann individuelle Lösungen, was bis zu Beginn des Herbstsemesters 2019 dauern kann.

Was müssen die Studierenden im Einschreibeportal (ESP) belegen? 

Die Studierenden werden von den Berufspraktischen Studien zentral ins Basisseminar eingeteilt nach dem Entscheid der Partnerschulen. Alle übrigen Veranstaltungen (Praktika, Reflexionsseminar und Mentorat) müssen sie im Einschreibeportal (ESP) wie andere Veranstaltungen belegen. Die Belegung beginnt ab Ende Juni, die Studierenden werden entsprechend angeschrieben.

 2.   Verpflichtung und Präsenz der Studierenden an den Partnerschulen

Müssen Studierende an Partnerschulen zwingend das Basisseminar besuchen?

Der Besuch des Basisseminars im August ist für alle Studierenden obligatorisch und Voraussetzung für einen Praxisplatz an der Partnerschule. Das gilt auch für Studierende für das Lehramt für Gestaltung und Kunst LGK.  Studierende an den Partnerschulen die das Basisseminar bereits im letzten Sommer absolviert haben, ist der Besuch dringend empfohlen. Diese Studierenden können den Kreditpunkt im Wahlbereich anrechnen lassen.

Ab welchem Zeitpunkt im Jahr müssen die Studierenden an den Partnerschulen verfügbar sein?

Die Studierenden verpflichten sich für ein ganzes Schuljahr an der Schule. Prinzipiell müssen sie ab dem neuen Schuljahr, also nach den Sommerferien Mitte August, für die Partnerschule zur Verfügung stehen. Es steht einer Schule bzw. einer Praxislehrperson oder Fachschaft im Einzelfall jedoch frei, von diesem Grundsatz abzuweichen, falls in der Zeit vor dem Basisseminar keine gemeinsame Veranstaltung stattfindet und eine Präsenz nicht zwingend notwendig ist. Im Einzelfall finden auch Termine vor dem ersten Schultag statt.

Wie viele Stunden pro Woche müssen Studierende an Partnerschulen verfügbar sein? 

Ein Praktikum (P1 und P2) ergibt je 3 Kreditpunkte bzw. 90 Arbeitsstunden. Im Zentrum der 90 Arbeitsstunden steht die Beteiligung an 40 Lektionen Fachunterricht (Hospitation, Team-Teaching und eigener Unterricht). Die restliche Zeit wird für die gemeinsame und individuelle Vor- und Nachbereitung von Unterricht und für ausserunterrichtliche Aktivitäten verwendet. Wird das Praktikum beispielsweise auf 10 Wochen geplant, sind Studierende in der Regel 9 Stunden pro Woche an der Schule präsent (4 Lektionen im Unterricht, 6 Stunden für Vor- und Nachbereitung und ausserunterrichtliche Aktivitäten).

Dazu kommen noch Zeiten für das Reflexionsseminar und das Mentorat. Es ist daher mit einer zeitweiligen Präsenz von bis zu 2.5 Tagen an der Schule zu rechnen. (vgl. Wegleitung)

Kann während des Partnerschuljahrs noch an einer anderen Schule unterrichtet werden bzw. eine andere Erwerbstätigkeit ausgeübt werden?

Es ist prinzipiell möglich, auch während des Partnerschuljahrs Teilzeit erwerbstätig zu sein. Dies hängt von der individuellen Studienplanung ab und vom Angebot der Fachschaft/Praxislehrpersonen. Wird der Studienabschluss in zwei Semestern angestrebt, ist eine Erwerbstätigkeit nebenher nicht möglich. Zugleich zeigt die Erfahrung, dass auch bei einem Studium in 3-4 Semestern das Unterrichten an einer anderen Schule nur mit einem sehr kleinen Pensum realistisch ist. Mehr als 50% Berufstätigkeit im Partnerschuljahr sind nicht erlaubt. Terminschwierigkeiten und Überschneidungen ergeben sich schon zwischen Partnerschulen und PH-Veranstaltungen; kommt eine weitere Schule dazu, wird eine Zusammenarbeit im Praxisteam teilweise unmöglich. Studierende haben den Auftrag, ihre Praxislehrpersonen über zeitliche Einschränkungen von Anfang an zu informieren und zu klären, ob eine Zusammenarbeit unter diesen Rahmenbedingungen möglich ist.

Können Studierende nach einem Semester die Partnerschule wechseln bzw. Reflexionsseminar und Mentorat in einer anderen Gruppe besuchen oder ein Auslandsemester einschieben?

Wer sich an einer Partnerschule bewirbt, verpflichtet sich für zwei Semester und zugleich für den Besuch des Reflexionsseminars und des Mentorats an dieser Schule. Entsprechend sind auch keine Wechsel oder Auslandsemester vorgesehen. Dringende, individuelle Situationen, die dies erfordern würden, sind von der Leitung Berufspraktische Studien zu bewilligen.

Können alle Praktika an Berufsmaturitäts- oder Fachmaturitätsschulen geleistet werden?

Laut Vorgaben der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) muss in den Berufspraktischen Studien gewährleistet sein, dass mindestens 50% der Ausbildung in Klassen gymnasialer Maturität (Gymnasien in BS/BL und Kantonsschulen in AG/SO) absolviert werden. Wer einer Berufsfachschule zugeteilt ist, absolviert im Rahmen des Partnerschulprogramms ein Studienfach im  Immersionspraktikum (P1 und P2) sowie das Praktikum Berufspädagogik an der Partnerschule. Er/sie bleibt über das Schuljahr im Reflexionsseminar und Mentorat dieser Schule zugeteilt. Ein Immersionspraktikum im zweiten Fach und in der Regel das P3 wird an einer gymnasialen Stufe ausserhalb der Partnerschule absolviert.

 

3.   Organisation der Praktika P1 und P2  an den Schulen

Wer ist verantwortlich für die Einführung der Studierenden an der Schule?

Die Gruppe der Studierenden an der Partnerschule wird von den Koordinator/inn/en in die Gegebenheiten der Schule eingeführt (z.B. Lehrerzimmer, Zugang zu Kopierern, Schlüsselabgabe, Terminplan und andere Unterlagen wie Vademecum, Hausordnung). Die einzelnen Praxislehrpersonen führen die Studierenden nur in den Bereich ihrer Fachschaft ein.

Welche Vereinbarungen für die Praktika müssen zwingend ausgefüllt werden?

Nach der Zuteilung zu einer Partnerschule wird in der Regel noch im Juni/Juli die Partnerschulvereinbarung von Studierenden und hauptverantwortlicher Praxislehrperson für das folgende Studienjahr ausgefüllt. Für jedes Praktikum braucht es zusätzlich eine Ausbildungsvereinbarung mit den Ausbildungszielen und der Angabe der zuständigen Praxislehrpersonen. Sie muss vor Beginn des Praktikums zwingend auch an die Berufspraktische Studien Sek II geschickt werden (praxis.sek2.ph@fhnw.ch). Der genaue Verteiler der Vereinbarungen ist jeweils unten auf den Dokumenten zu finden.

Welche Varianten gibt es, um die Praktika aufzuteilen bzw. unter den Praxislehrpersonen abzusprechen (insbesondere bei Zwei-Fach-Studierenden)?

Studierende mit zwei Fächern absolvieren die Immersionspraktika jeweils in beiden Fächern. (z.B. P1 in Deutsch und Geschichte, P2 in Deutsch und Geschichte). Sie sind dadurch während des ganzen Jahres in zwei Fachschaften präsent.

Dabei gibt es folgende Varianten der Zuteilung im P1 und P2.

Variante 1: Zwei Praxislehrpersonen begleiten eine/n Studierende/n, je eine/r pro Fach und sprechen sich über Zeiten und Formen während der Immersionspraktika ab.

Variante 2: Drei oder mehr Praxislehrpersonen begleiten eine/n Studierende/n während des Jahres. Beispiel: eine Praxislehrperson in Geschichte im P1, eine weitere in Deutsch im P1, die dritte in Geschichte im P2, die vierte im Deutsch im P2.

Auch bei Monofachstudierenden soll die Begleitung durch mehrere Praxislehrperson/en stattfinden.

Wann, wo und in welchem Fach wird das Fokuspraktikum P3 absolviert?

Beim Fokuspraktikum entscheiden sich Zweifach-Studierende für ein Fach. Es kann an der Partnerschule im Zeitraum nach Ostern oder im folgenden Schuljahr absolviert werden oder an einer anderen Schule. Die Partnerschule bzw. die Fachschaft entscheidet, ob sie auch Fokuspraktika P3 anbietet oder nicht.

Wie ist die Kooperation der Praxislehrpersonen in der Begleitung von Studierenden organisiert?

Bei mehreren Praxislehrpersonen in einem Immersionspraktikum ist eine Kooperation untereinander zwingend bei folgenden Terminen erforderlich:

Unterzeichnung der Ausbildungsvereinbarung mit Entwicklungszielen, Absprachen punkto Daten / Klassen und Besuchen von Dozierenden der PH.

Zwischendurch ein Austausch über Einschätzung und Anpassung von Entwicklungszielen der Studierenden

Gemeinsamer Entscheid über das Bestehen des Praktikums an Weihnachten (P1) bzw. Ostern (P2)

Weitere Kooperationen sind erwünscht. Die Organisation und Formen der Zusammenarbeit bestimmen die Praxislehrpersonen bzw. die Fachschaft.

 Können Praktika auch nach Fächern aufgeteilt werden, also P1 im einen Fach und P2 im zweiten Fach?

Diese Aufteilung ist nicht vorgesehen, weil die Studierenden in beiden Fachschaften über das ganze Jahr präsent sein sollen und sich die Zielsetzungen und Erwartungen in den beiden Praktika deutlich unterscheiden. In begründeten, zwingenden Ausnahmefällen kann dies bei der Leitung Berufspraktische Studien beantragt werden.

4.   Organisation der Begleitung von Dozierenden in Erziehungswissenschaften und Fachdidaktik

Wer ist verantwortlich für die Organisation der Begleitung EW und FD in den Praktika?

Die Studierenden haben das Anrecht, dass sie in jedem Praktikum von je einem Dozenten / einer Dozentin in Erziehungswissenschaften (EW) und in Fachdidaktik (FD) begleitet werden.

Die Studierenden nehmen zu Beginn des Praktikums mit den jeweiligen Dozierenden FD Kontakt auf (vgl. Liste auf Praxisportal)und vereinbaren in Absprache mit den Praxislehrpersonen Datum und Form der Begleitung (Stundenbesuche mit Feedback, Co-Planning, Gruppenbesuche, Videoanalysen etc.). Der Kontakt zu der Dozierenden EW wird durch die Berufspraktischen Studien organisiert, sobald die Ausbildungsvereinbarung des jeweiligen Praktikums an praxis.sek2.ph@fhnw.ch geschickt wird.

 

5.   Rückmeldungen und Beurteilung

Wie funktionieren Rückmeldung und Beurteilung?

Im ePortfolio dokumentieren die Studierenden ihren persönlichen Entwicklungsprozess durch zentrale Reflexionen und Rückmeldungen durch Praxislehrpersonen, Dozierende, Mitstudierende und Lernende. Durch die Praxislehrpersonen erhalten die Studierenden kontinuierlich mündliche Rückmeldungen. Am Ende des Praktikums verfassen die Praxislehrpersonen einen Abschlussbericht zuhanden der Studierenden. 

Die Beurteilung des Praktikums mit pass / fail erfolgt durch die Praxislehrperson an die Berufspraktischen Studien Sek II (praxis.sek2.ph@fhnw.ch). Der Abschlussbericht der Praxislehrpersonen geht nur an die Studierende/n – bei Nichtbestehen zusätzlich an die Berufspraktischen Studien Sek II. Er ist im Portfolio zu dokumentieren und der Mentorin, dem Mentor freizugeben.