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Projekt «Partnerschulen für Professionsentwicklung»

Nach der strukturellen Kopplung von Lehre und Forschung durch die Einrichtung von Professuren hat sich die PH FHNW das Ziel gesetzt, auch die Verbindung mit dem Professionsfeld zu stärken. Dazu wurden für die dreijährige Entwicklungsphase je eine Pilotschule pro Studiengang der Lehrerinnen- und Lehrerbildung eingerichtet. Seit Beginn der zweiten Projektphase im Herbst 2013 kommen laufend weitere Partnerschulen dazu. 

Ziel ist die Weiterentwicklung der Berufspraktischen Studien, die auf einer stärkeren Kopplung zwischen Hochschule und Schulfeld basiert. Dabei wird an konzeptuelle Entwicklungen und empirische Befunde auch aus dem angelsächsichen Sprachraum angeknüpft.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Praktika verbringen die Studierenden in den Partnerschulen längere Zeit an derselben Schule. Ziel ist eine verbesserte Integration der Studierenden in das Kollegium und in den Schulalltag sowie eine bessere Verknüpfung zwischen der Theorie der Hochschule und der Praxis im Schulfeld. Durch die verstärkte Kopplung zwischen der Hochschule und der Schule entsteht ein neuer «hybrider Raum», indem Akteure beider Einheiten miteinander agieren und ein eigenes Handlungsfeld zwischen Schule und Hochschule bilden. Dies gilt im besonderen Mass für Studierende, Praxislehrpersonen und Mentorierende. Studierende (Co-Lehrpersonen genannt) und Praxislehrpersonen sollen auf gleicher Augenhöhe agieren und zusammen eine Arbeitsgemeinschaft bilden. Wichtige Instrumente in der Zusammenarbeit sind das Co-Planning und Co-Teaching. Unterricht wird dabei gemeinsam geplant und gehalten. Co-Lehrpersonen und Praxislehrpersonen stehen ausserdem in regem Kontakt zu den Mentorierenden, die an den Partnerschulen stark präsent sind. Durch die verstärkte Zusammenarbeit von Praxislehrpersonen, Mentorinnen und Mentoren sowie Co-Lehrpersonen profitieren letztlich auch die Schülerinnen und Schüler.

Dokumentarfilm: Berufspraktika in Partnerschulen
Die Pädagogische Hochschule FHNW geht einen grundsätzlich neuen Weg, um zukünftige Lehrpersonen im beruflichen Handeln zu professionalisieren: Eine Gruppe von rund 12 Studierenden macht mehrere Praktika in einer Partnerschule und wird Teil des Schulteams. Die Studierenden lernen zusammen mit Lehrpersonen, die beruflichen Aufgaben zu erfüllen. Sie lernen auf Augenhöhe zu kooperieren, sie setzen ihr vielfältiges Wissen besser ein, sie unterrichten besser, und sie beteiligen sich am Erfolg der Schule und an den Fortschritten der Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, dass rund die Hälfte der berufspraktischen Ausbildung in einer Partnerschule stattfindet. Davon können alle profitieren: Studierende, Lehrpersonen, die Schulen, und vor allem die Schülerinnen und Schüler.
Ein Film von Hanno Hart in Zusammenarbeit mit Urban Fraefel, Pädagogische Hochschule FHNW


> Dokumentarfilm (Youtube, 32 Minuten)
> Kurzversion (7 Minuten)

> Herunterladen (mp4 - 1.6GB)

 

Weiterführende Infomationen zum Partnerschulmodell finden Sie hier

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